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Produktdatenmanagement mit künstlicher Intelligenz
Kreative Kombination: KI und PIM

Aktualisiert am 22.07.2026
Ein neues Level im Bereich der Informationstechnologie wurde mit der Entwicklung künstlicher Intelligenz erreicht. Enorme Fortschritte bei der Rechenleistung, ausgeklügelte Algorithmen und die Verfügbarkeit großer Datenmengen haben in den letzten Jahren zu richtungsweisenden Errungenschaften in der KI-Forschung geführt.
Die Einsatzmöglichkeiten von KI sind enorm breit gefächert, KI ist inzwischen Bestandteil zahlreicher alltäglicher Anwendungen. Gerade der Hype um ChatGPT, Gemini und Co. ist nicht zu übersehen. Aus diesem anfänglichen Hype ist inzwischen ein fester Bestandteil unternehmerischer Prozesse geworden: Generative KI und zunehmend auch autonome KI-Agenten unterstützen heute nicht mehr nur einzelne Aufgaben, sondern ganze Workflows.
Auch im Bereich des Produktdaten- und Medienmanagements bietet die Einbindung künstlicher Intelligenz in ein PIM-& DAM-System enorme Chancen.
Die Nutzung von KI-Tools zur Strukturierung enormer Datenmengen sorgt für verbesserte Datenqualität und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit der richtigen Basis an strukturierten, gut aufbereiteten Daten kann KI dann spezielle Aufgaben automatisieren, die zum Aufgabenspektrum eines PIM gehören. Dies sorgt für nachvollziehbare, qualitätsgesicherte, zeitoptimierte Prozesse. Moderne Systeme prüfen die Datenqualität dabei bereits in Echtzeit beim Import und schlagen fehlende Attribute automatisch vor.
Beispiel: Produktklassifizierung
Unterschiedliche Unternehmen verwenden unterschiedliche Attribute für die Klassifizierung ihrer Produkte. Die manuelle Pflege oder die Pflege über importierte Excellisten ist enorm fehleranfällig und ab einer gewissen Datenmenge nicht mehr wirtschaftlich. Schnelligkeit ist ohnehin gefragt. Mit Hilfe von Machine Learning kann ein intelligentes System die Attribute in einen Kontext zueinander setzen.
Beim KI-gestützten Field-Mapping sorgt die automatische Importanalyse mit intelligentem Attributabgleich für eine vereinfachte Feldzuordnung und automatische Begriffsangleichung. Erkennt das System beispielsweise, dass die Spaltenüberschriften „Farbe“, „Color“ und „Couleur“ dasselbe Attribut beschreiben, ordnet es diese automatisch korrekt zu und wird mit jedem weiteren Import präziser. Das spart Zeit und minimiert Fehler.
Beispiel: Übersetzungen
Ebenso wirkungsvoll unterstützten KI-basierte Übersetzungstools direkt im PIM den User ungemein. Gerade Produkttexte und Kategorietexte von Online-Shops eignen sich hervorragend für KI-basierte Übersetzungen. Auch große Textmengen sind hierbei kein Problem. Ganze Texte oder Textvarianten für unterschiedliche Zielländer werden schnell und perfekt in die gewünschte Sprache transferiert. So lassen sich Produktdaten beispielsweise in mediacockpit in bis zu 47 Sprachen übersetzen. Und zwar kontextbezogen und unter korrekter Erfassung der jeweiligen Produktterminologie, statt einer reinen Wort-für-Wort-Übersetzung.
Beispiel: Personalisierungsstrategie
Kunden erwarten passgenaue Empfehlungen. Dank KI werden Muster im Verhalten der Konsumenten (= potenziellen Kunden) analysiert und genutzt. Dies ermöglicht es, Inhalte individuell auf jeden Nutzer zuzuschneiden, um ihn auf diese Weise mit potentiell interessanten Angeboten zu versorgen.
Beispiel: Bilderzeugung
Die KI-gestützte Bilderzeugung auf Knopfdruck ist jetzt schon möglich. Per Texteingabe und nach den gewünschten Vorgaben für Stil und Inhalt werden Bilder ganz einfach und skalierbar erzeugt. Auch die Erzeugung von Produktbildern, Hintergründen und Bildvarianten mit gängigen generativen KI-Modellen lässt sich so direkt im PIM abbilden.
Beispiel: Text-Generierung
Alle Art von Text kann mit Hilfe von KI ganz einfach und schnell generiert werden. Egal, ob Produktbeschreibung, Metadaten oder medienbezogene Inhalte. Direkt im PIM generierte Texte sind sofort am Produkt oder dem Asset verfügbar. Anwender können diese Texte direkt überprüfen, editieren oder verfeinern. Der manuelle Aufwand verringert sich damit enorm. Auch komplexere Inhalte wie technische Spezifikationen oder Marketingtexte lassen sich heute per einfachem Prompt erzeugen.
Beispiel: KI-Agenten und MCP-Server
Ein Trend prägt 2026 den PIM-Markt maßgeblich: KI-Agenten, die direkt und im Dialog auf Produktdaten zugreifen. Über das Model Context Protocol (MCP) können Agenten wie Claude oder ChatGPT beispielsweise Abfragen in natürlicher Sprache beantworten. Etwa „Zeige mir alle Produkte ohne Bilder in der Outdoor-Kategorie“. Oder sie können eigenständig Preise aktualisieren, Produktbeschreibungen generieren und Berichte erstellen. Dabei gilt: Das bestehende Benutzer- und Rechtesystem greift auch bei KI-gesteuerten Interaktionen vollständig.
Insgesamt verspricht die Einbindung von Künstlicher Intelligenz in PIM-Software Fehlerfreiheit, Passgenauigkeit, und Schnelligkeit. Dies führt zu einer deutlich effizienteren Arbeitsweise, was von essenzieller Bedeutung ist, um am Markt zu bestehen. Künstliche Intelligenz ist deshalb eines der zentralen Themen im Produktdatenmanagement und gehört zu den am schnellsten wachsenden Marketing-Technologien.
Wir von Bertsch Innovation sind von Anfang an dabei, unterschiedliche KI-Systeme ganz selbstverständlich in das Produktinformationsmanagement (PIM) zu integrieren. Mit mediacockpit, einer Plattform, die PIM und DAM kombiniert, bedienen wir all die genannten Use Cases und noch viel mehr!
Wie mediacockpit KI konkret entlang der gesamten Content-Wertschöpfungskette einsetzt – von automatisiertem Media-Tagging über KI-gestützte Übersetzung bis zu KI-Agenten via MCP-Server – erfahren Sie im Detail auf unserer Seite KI in mediacockpit.
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