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In 5 Schritten zum optimalen Product Content

5 Schritte zum optimalen Product Content

Der Onlinehandel birgt große Potenziale, bringt jedoch auch einige Herausforderungen in der Produktkommunikation mit sich. So müssen E-Commerce-Unternehmen in der Lage sein, Produktinhalte entlang dynamischer Customer Journeys zu platzieren, um die Online-Shopper durch die Fülle an Angeboten zur Kaufentscheidung zu führen. Damit dies gelingt, müssen die Inhalte an jedem Touchpoint optimal gestaltet sein.
Was einen optimalen Product Content ausmacht und wie Sie in fünf Schritten Ihr Unternehmen erfolgreich für die Herausforderungen im E-Commerce aufstellen können, erfahren Sie in diesem Blogartikel.

1. Produktinformationen auf Vordermann bringen

Im Onlinehandel können die Produkte nicht wie im Ladengeschäft begutachtet werden. Wer online einkauft, ist daher voll und ganz auf die bereitgestellten Produktinformationen angewiesen. Sind diese unzureichend oder aber in irgendeiner Weise mangelhaft, kehren die Online-Shopper dem Produkt wie auch der zugehörigen Marke schnell den Rücken zu. Schließlich gibt es online unzählige weitere Anbieter und Angebote, sodass man bei der Kaufentscheidung keine Kompromisse eingehen muss.

Für Ihren Weg zum erfolgreichen E-Commerce-Unternehmen bedeutet dies, dass Sie Ihre Produktinformationen, zu denen sowohl die grundlegenden Produktdaten als auch die redaktionell aufbereiteten Produktbeschreibungen zählen, auf den Prüfstein legen müssen. Optimal sind Ihre Produktinformationen dann, wenn sie aktuell, umfassend und außerdem konsistent an allen Touchpoints sind. Um diese Qualität zu erreichen und langfristig aufrechtzuerhalten, ist eine Bestandsaufnahme unerlässlich. Beginnen Sie also damit, Ihre Datenquellen zu identifizieren und die wichtigsten Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten zu beschreiben.

2. Media Assets in Stellung bringen

Medieninhalte spielen bei der Produktkommunikation im Onlinehandel eine ganz besondere Rolle. Sie sind in erster Linie erforderlich, damit sich der Konsument ein Bild von einem Produkt machen kann, bevor er es kauft. Auf stark frequentierten Online-Marktplätzen wie Amazon oder auch in den sozialen Medien, wo die User regelrecht mit Content überflutet werden, erfüllen Medieninhalte aber auch den Zweck, die Aufmerksamkeit auf die eigene Marke und die eigenen Angebote zu lenken.

Der Einsatz von Medieninhalten ist im Onlinehandel daher unerlässlich – und die Bedeutung solcher Inhalte darf nicht unterschätzt werden. Während einerseits Fotokollagen, 3D-Bilder oder Produktvideos benötigt werden, um die zum Verkauf stehenden Produkte in allen Facetten zu präsentieren, braucht es andererseits Inhalte, die das Interesse wecken und eindrückliche Emotionen erzeugen. Für Ihr Unternehmen bedeutet dies, dass Sie eine möglichst breite Palette an Medieninhalten in verschiedenen Ausführungen und Formaten in petto haben müssen, damit Sie eine breite Vielfalt an Kanälen und Zielgruppen optimal versorgen können.

Für eine erfolgreiche Produktkommunikation braucht es also beides: umfassende Produktinformationen & anschauliche wie wirkungsvolle Medieninhalte.
Die einzelnen Elemente müssen dann zum Product Content zusammengeführt und mit Marketingtexten angereicht in die einzelnen Kanäle ausgeleitet werden. Kontextualisierung lautet dabei das Stichwort, wenn es um die Optimierung des Product Contents geht.

3. Kontextualisierten Product Content kreieren

Bei der Kontextualisierung geht es darum, den Product Content in Inhalt, Stil und Form an den jeweiligen Touchpoint und die dahinterstehende Zielgruppe anzupassen. Beispielsweise greifen auf Social Media andere Konventionen und Kommunikationsregeln als im eigenen Online-Shop sowie es im B2C andere Anforderungen zu erfüllen gilt als im B2B. Darüber hinaus müssen im Onlinehandel auch Lokalisierungsaspekte berücksichtigt werden, die nicht nur die Sprache und diverse Maßeinheiten, sondern auch Gesetze und kulturelle Normen betreffen.

4. Auf eine personalisierte Kundenansprache setzen

Eine besondere Wirkung erzielt der Product Content dann, wenn er nicht nur auf ganze Zielgruppen, sondern auch auf einzelne Personen zugeschnitten ist. Neben der Ausrichtung der Inhalte an die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden geht es dabei vor allem um eine persönliche Ansprache. Darüber hinaus bietet es sich an, Empfehlungen auszusprechen, die auf früheren Einkäufen oder Aktivitäten basieren. Letzteres erfordert jedoch diverse Analytics Tools wie auch ein funktionierendes Customer Relation Management.

All diese Aspekte machen die Produktkommunikation im E-Commerce zu einer anspruchsvollen und ressourcenintensiven Angelegenheit – insbesondere dann, wenn viele Arbeitsschritte manuell abgewickelt werden müssen. Für Entscheider bedeutet dies, dass sie für den optimalen Product Content bei der Systemlandschaft ansetzen müssen. Softwarelösungen, die für die Verwaltung und Steuerungen von produkt- und kommunikationsrelevanten Daten und Prozessen konzipiert wurden, helfen dabei, von unübersichtlichen Excellisten und ineffizienten Ordnerstrukturen wegzukommen und die Produktkommunikation erfolgreich und effizient zu gestalten.

5. Sie Systemlandschaft aufrüsten

Die Herausforderungen im Onlinehandel machen eine Systemlandschaft notwendig, die in der Lage ist, die produkt- und kommunikationsrelevanten Disziplinen im Unternehmen mit all ihren Datenströmen und -prozessen abzubilden und eng miteinander zu verknüpfen. Besonders relevant sind hierbei das Product Informationen Management (PIM), das Digital Asset Management (DAM) und das Channel Management (CM).

a) PIM für eine effiziente Verwaltung von Produktinformationen:
PIM-Systeme dienen Unternehmen als Single Source of Truth und halten ihre Produktinformationen granular sowie als einzelne Kommunikationselemente vor, wobei das Datenmodell die Anlage und Vernetzung der Produkte, Informationen und Elemente im System bestimmt. Auf diese Weise können die Produktdaten zentral für alle Kanäle und Einsatzkontexte gepflegt und in wenigen Schritten zu Produktbeschreibungen oder Marketingtexten angereichert werden.

b) DAM für eine nahtlose Bereitstellung von Medieninhalten:
DAM-Systeme sind darauf ausgelegt, große Mengen an Digital Assets transparent und medienneutral zu archivieren, wobei Metadaten zum Einsatz kommen. Auf diese Weise können Inhalte aus dem Asset-Bestand eines Unternehmens gezielt abgerufen, unmittelbar bearbeitet und wiederholt monetarisiert werden. Zusätzlich unterstützen DAM-Systeme interne wie externe Kollaborationen, indem sie als Datendrehschreibe fungieren und dezidiert Rollen und Rechte zuweisen können.

c) CM für ein erfolgreiches Omnichannel-Publishing:
Mit einem CM-System können Sie all Ihre Kommunikationskanäle in einem System abbilden und Ihren Product Content automatisiert und syndiziert ausleiten lassen. CM-Systeme tragen damit nicht nur zu einer minimalen Time-to-Market bei, sondern sichern auch noch die Markenkonsistenz an den einzelnen Touchpoints. Darüber hinaus bilden sie die systemische Grundlage des Omnichannel-Publishings, bei dem der Konsument in einem durchgehenden Ablauf zur Kaufentscheidung geführt wird.

Bei der Ausrüstung der Systemlandschaft machen viele Unternehmen den Fehler, Lösungen für spezifische produkt- und kommunikationsrelevante Bereiche zu suchen, anstatt ganzheitlich an die Thematik heranzugehen. Die Folge ist eine Ansammlung an isolierten Systemen, die separat bedient und gepflegt werden müssen, sodass Brüche in den Arbeits- und Datenprozessen unvermeidbar sind. Was stattdessen benötigt wird, um die Herausforderungen im E-Commerce zu meistern, ist eine Gesamtlösung für die Produktkommunikation – und damit für das Product Content Management.

Kennen Sie schon mediacockpit?

mediacockpit ist die Product Content Management Lösung von Bertsch Innovation, die die Disziplinen PIM, DAM und CM unter einem Dach vereint und damit eine effiziente Verwaltung und Steuerung von einzelnen Produktdaten, Derivaten und ausgabebereitem Product Content ermöglicht. Dank einer integrierten Syndication-Funktion können Sie mit mediacockpit in Echtzeit Ihre Kommunikationskanäle bespielen und damit zu jeder Zeit für optimale Experiences entlang der Customer Journey sorgen.

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Manifest: One-Stop Product Content Experience

Lesen Sie in unserem neusten Manifest, wie wir mit One-stop Product Content Experience dazu beitragen, die Identität Ihrer Marke und Ihrer Produkte in jedem Touchpoint zu stärken.

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